Stadt – Land – Garten

Ein grünes Projekt mitten in der Stadt entsteht.

Ein anspruchsvolles Gemeinschaftsprojekt nimmt Gestalt an. Aus einem verwahrlosten Vorgarten wird eine grüne Idylle. Teil 1

Ein Garten ist für viele ein Ruhepol und Rückzugsort. Dort kann man ungestört in der Erde buddeln und seine Projekte verwirklichen. Mein Garten liegt allerdings weniger idyllisch, mitten in Freiburg an einer Hauptstraße, die zwei Autobahnen verbindet. Hier fahren jeden Tag 20.000 Autos vorbei. Was genau habe ich mir also davon erhofft?

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DIY – Gemüsebrühe-Paste

Heute haben wir eine Gemüsebrühe-Paste zubereitet, welche bis zu einem Jahr verwendet werden kann. Man spart sich die Verpackung, welche sonst bei gekauften Gemüsebrühen vorhanden ist und muss nicht immer wieder neue kaufen. Außerdem schmeckt sie selbst gemacht viel besser und ist sogar günstiger.

Heute haben wir eine Gemüsebrühe-Paste zubereitet, welche bis zu einem Jahr verwendet werden kann. Man spart sich die Verpackung, welche sonst bei gekauften Gemüsebrühen vorhanden ist und muss nicht immer wieder neue kaufen. Außerdem schmeckt sie selbst gemacht viel besser und ist sogar günstiger.

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Oldenburger Palme – neu interpretiert: Smoothie-Experiment mit Grünkohl

Grünkohl hat traditionell im Winter Saison. Gibt es alternative Zubereitungsformen für dieses gesunde Gemüse? Kann man Grünkohl trinken? Findet es heraus.

Wohin mit dem Grünkohl?

Neulich fragten wir uns im Mühlenbüro: Was stellen wir mit unserem Grünkohl an?

Im Frühjahr hatten wir die aus unserer Blogredaktion gespendeten Pflänzchen im Müllerhaus-Garten ins Beet gesetzt. Inzwischen sind daraus prächtige Kohlpalmen gewachsen! Den ersten Frost haben sie hinter sich und sind nun also der Tradition nach zum Verzehr geeignet. In Norddeutschland ist der erste Impuls der Klassische: Hier wird Grünkohl üblicherweise mit viel Schmalz und Fleisch gekocht!

Was die Zubereitung des Blattkohls angeht, gibt es aber durchaus noch Raum für Kreativität. Insbesondere wenn man auf tierische Produkte verzichten möchte! Ein großer Teil unserer Redaktion lebt nämlich vegan oder vegetarisch. Unsere Wahl, etwas Neues mit dem Wintergemüse auszuprobieren fiel daher auf einen grünen Smoothie.

Grünkohlernte im Januar
Die Blätter aus der Spitze des Grünkohls haben weniger Bitterstoffe und schmecken süßlich.

Bittere Wahrheit

Grünkohl enthält Bitterstoffe, die zwar sehr gesund sind, sich jedoch in einem Smoothie nicht so schmackhaft präsentieren. Um dem bitteren Geschmack des rohen Kohls ein wenig auszuweichen, wählten wir daher die zarten Blätter aus der Mitte der Krone.

Grünkohl, Gurke, Apfel, Birne, Möhre, Apfelsine, Banane landen im Smoothie.
Frisches Gemüse der Saison eignet sich am besten für Smoothies.

Regional ist erste Wahl!

Nach einer gemeinsamen Schnippel-Disco wanderten der Kohl und eine Karotte aus Seefeld zusammen mit Äpfeln aus Reitland, sowie einem Stück Gurke aus Papenburg in einen Hochleistungsmixer. Auch eine Birne aus Deutschland kam dazu. Für die geschmackliche Abrundung entschieden wir uns allerdings dazu, noch Orangen aus Europa und eine fair gehandelte Banane zu verwenden, da es im Januar etwas schwierig ist, süße Früchte regional zu ernten.

Der Mixer zerkleinerte alles inklusive der Kerne und Schalen (natürlich nicht die Schale der Banane und der Orangen) im Handumdrehen zu einer dicken, moosgrünen Masse. Man hätte das Frucht-Gemüse-Mus an dieser Stelle auch löffelweise genießen können, doch wir wollten ja einen trinkbaren Smoothie und gaben daher so viel Wasser dazu, bis uns die Konsistenz passend erschien.

Vorsicht! Explosionsgefahr!

Ungelogen! Der entstandene Smoothie war die reinste Geschmacksexplosion. Die Gurke sorgte für Frische und der junge Kohl brachte eine leicht herbe Note mit hinein, die gut mit Birne und Apfel harmonierte. Orangen und Banane sorgten für einen fruchtigen, angenehm süßen Geschmack.

Kein Ende in Sicht

Unsere Lust war geweckt und daher probierten wir gleich noch einen purpurroten Smoothie aus, in dem sich Rote Beete, Rotkohl, Karotten, ein Apfel und eine Gurke zum regionalen Gemüse-Meeting zusammenfanden und sich mit einigen Orangen den Mixbehälter teilten.

Rote Beete und Grünkohl färben Smoothies rot und grün.
Rot und Grün – frische Smoothies aus Roter Beete und Grünkohl.

Wie war das noch gleich?

Grüner Smoothie „Oldenburger Palme de luxe“

  • 3-4 zarte Blätter Grünkohl
  • 1 Karotte
  • 2 ganze Äpfel (inklusive Gehäuse)
  • 1 Birne
  • 1/2 Schlangengurke
  • 3 Orangen
  • 1 Banane
  • kaltes Wasser

Roter Smoothie „Power Beete“

  • 50g Rote Beete
  • 100g Rotkohl
  • 1 große Karotte
  • 1/2 Schlangengurke
  • 1/2 Apfel (inklusive Schale und Gehäuse)
  • 5 Orangen
  • kaltes Wasser

Rotkohl, Rote Beete, Gurke, Möhre, Orange

Tipp

Smoothies kann man auch mit einem Pürierstab „klein kriegen“. Dann sollte man jedoch Apfelschalen und Kerngehäuse weglassen, da ein normaler Pürierstab nicht so viel Power hat, um alles wirklich fein und glatt zu bekommen. Abgefüllt in Flaschen halten sich Smoothies gut verschlossen ca. zwei Tage im Kühlschrank. Sie sollten also zeitnah verzehrt werden.

Her mit euren Ideen!

Wir würden gerne eure Lieblings-Smoothies kennenlernen! Welche Obst-/Gemüse-/Nuss-/Sprossen- oder Was-auch-immer-Kombies landen in eurem Mixbehälter? Schreibt uns gerne einen Kommentar!

Autorin:Gesche Gloystein

 

 

Gesche Gloystein

Erst erhalten, dann verzehren!

Ein Besuch im Vielfaltsgarten Deichtomate von Renate Düring bringt uns Bloggern unbekannte Seh- und Geschmackserlebnisse. Ein Interview gibt Einblick in ihren Alltag als engagierte Gärtnerin.

Alte Nutzpflanzen sind wertvolle Kulturgüter

Ein Hausbesuch im Vielfaltsgarten Deichtomate. VEN-Regionalleiterin Renate Düring öffnet in Schweiburg ihre Gartenpforte und gibt Einblick in ihren vielschichtigen Garten. Sie betreibt ihn seit etlichen Jahren mit Erfolg und viel Liebe zum Detail. Besonderes Augenmerk legt sie auf alte Bohnensorten, für deren Erhalt sie sich aktiv einsetzt. Sie betreut eine Bohnengruppe mit 50 Mitgliedern.

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Permakultur – nur Mode oder zukunftsfähig?

Eine nachhaltige Form der Selbstversorgung

Seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit der #Permakultur. Vielleicht haben einige schon einmal den Begriff gehört, für viele dürfte er aber unbekanntes Terrain sein. Mit Permakultur wird eine bestimmte Art des Kultivierens und Gärtnerns bezeichnet, mit dem Ziel, Nahrungs- und Heilpflanzen für sich und andere im Einklang mit der Natur zu produzieren. Monokulturen sind tabu. Diese Form des Anbaus setzt ein Umdenken voraus und betrachtet die Kulturpflanzen und auch die vorhandenen Wildpflanzen aus einem anderen Blickwinkel. Mit Permakultur ist eine innere Haltung verbunden, die der Natur zugewandt ist, den Nachhaltigkeitsgedanken verinnerlicht hat und jegliche Form von chemischer Beeinflussung ablehnt. Viele bezeichnen die Permakultur auch als eine essbare Landschaft, die durch eine große Artenvielfalt bei Fauna und Flora gekennzeichnet ist.

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