Eiswürfel-Würze ohne Glutamat

Rezept für vegane Gemüsebrühe in Eiswürfelform – immer griffbereit zum Würzen und Verfeinern von Suppen und Soßen

Vor einiger Zeit haben wir aus überwiegend regionalen Zutaten eine leckere und selbst konservierende Gemüsebrühe-Paste hergestellt und das Rezept mit euch geteilt. Heute haben wir eine Variante für euch, die deutlich weniger Salz enthält und daher nicht selbst konservierend ist. Aber: Man kann sie wunderbar einfrieren! Als Eiswürfel habt ihr so immer eine würzige Gemüsebrühe zur Hand, die sich super lagern lässt!

Zutaten:

  • 30 g Würzhefeflocken (gibt’s im Bioladen und Reformhaus)
  • 1 EL Zwiebelpulver
  • 1 EL Knoblauchpulver
  • 4 Wacholderbeeren
  • 4 Lorbeerblätter
  • 2 Stangen Staudensellerie oder 2-3 Frühlingszwiebeln (jeweils gewürfelt)
  • 1 Karotte (ca. 100 g, geschält und gewürfelt)
  • 1 große Zwiebel (ca. 100 g, geschält und gewürfelt)
  • 4 Knoblauchzehen (geschält)
  • 1 Bund glatte Petersilie oder TK-Petersilie (ca. 30 g, fein geschnitten)
  • 30 g Rosinen (fein gehackt)
  • 25 g Meersalz oder Steinsalz
  • 50 ml Sojasauce
  • 6 EL Olivenöl

Zubereitung:

  • Hefeflocken, Zwiebelpulver, Knoblauchpulver, Wacholderbeeren und Lorbeerblätter im Mixer zu Pulver mixen. Es geht auch notfalls im Mörser, aber insbesondere die Loorbeerblätter sind sehr schwierig zu zerkleinern.
  • Das Gemüse mit Petersilie und Rosinen im Mixer auf langsamer Stufe zu einer grobkörnigen Paste verarbeiten.
  • Gewürze und Gemüsepaste mit Salz, Sojasauce und Olivenöl in einer Schüssel gut vermengen und schon ist die Gemüsebrühepaste fertig. Sie kann sofort verwendet werden, hält sich im Kühlschrank jedoch nur ca. 1 Woche.
  • Daher einfach die Paste in eine Eiswürfelform geben und über Nacht einfrieren. Dann portionsweise entnehmen und in einem Schraubglas oder einer Kunststoffdose einfrieren.

Verwendung:

Ihr könnt aus 2 Eiswürfeln Gemüsebrühepaste mit 1 Liter Wasser eine leckere Brühe kochen. Die Paste eignet sich jedoch auch hervorragend zum Würzen und Verfeinern von Soßen, Tomatensuppen, Pfannengerichten oder Eintöpfen.

Probiert es einfach aus und experimentiert auch gerne mal mit den Zutaten. Ihr könntet beispielsweise getrocknete Tomaten, Lauch, Grünkohl oder rote Beete in die Paste mischen oder die Rosinen durch getrocknete Äpfel ersetzen. Der Fantasie sind eigentlich keine Grenzen gesetzt!

Schreibt uns gerne einen Kommentar, wie ihr das Rezept findet und ob ihr es ausprobieren werdet.

Autorin:

Mein Name ist Linda Grüneisen. Ich lebe mit meiner Familie in Eckwarden, bin Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen, freie Fotografin und Social Media Managerin. In meiner Freizeit engagiere ich mich aktiv im Umwelt- und Tierschutz. Ich lebe seit 2014 vegan.

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